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Energieausweis

Häufig gestellte Fragen und dazugehörige Antworten zum Thema „Energieausweis“

Kurz erklärt: Seit dem 1. Mai 2014 gilt für Gebäude die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014). Ab dem Jahr 2016 erhöht diese Verordnung den energetischen Standard für Neubauten, sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude. In EnEV-online sprechen wir deshalb von der "EnEV ab 2016" um Missverständnisse vorzubeugen. Es handelt sich demnach um die erhöhten Anforderungen der EnEV 2014 an Neubauten ab 2016. Lesen Sie wie sich die energetischen Anforderungen an neue Wohngebäude ab 2016 erhöhen.

Quelle:enev-online.com

Übersicht der Fragen:

Was ist ein Energieausweis für Gebäude?

Der Energieausweis dokumentiert die Energieeffizienz eines Gebäudes anhand einheitlicher Bewertungsmaßstäbe. 

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Welchen Nutzen hat der Energieausweis?

Der Energieausweis schafft Transparenz im Immobilienmarkt: Er informiert objektiv und ermöglicht es, den Energiebedarf von Häusern zu vergleichen. Darüber hinaus bewertet der Energieausweis die energetische Qualität des Gebäudes, zeigt ggf. Schwachstellen bei der Gebäudehülle und bei der Anlagentechnik auf und unterbreitet Vorschläge zur energetischen Modernisierung des Gebäudes.

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Wann ist ein Energieausweis erforderlich?

Bei Verkauf oder Vermietung von Gebäuden oder Wohnungen, bei der Errichtung eines Neubaus oder wenn im Rahmen eines Sanierungsvorhabens Fördermittel in Anspruch genommen werden.

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Wann besteht keine Verpflichtung?

Wenn kein Nutzerwechsel durch Verkauf oder Neuvermietung stattfindet und auch keine anderen verpflichtenden Gründe vorliegen, besteht kein gesetzlicher Zwang für die Ausstellung eines Energieausweises. Für kleine Gebäude (weniger als 50 m² Nutzfläche) und Baudenkmäler müssen keine Energieausweise ausgestellt werden.

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Wie sieht der Energieausweis aus?

Der Energieausweis für Wohngebäude besteht aus fünf (nummerierten) Seiten. Zentrales Element ist die Farbskala („Energieeffizienz-Label“) mit den Energiewerten. Außerdem werden kostengünstige Modernisierungsvorschläge gemacht.

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Was ist bei Eigentümergemeinschaften zu beachten?

Wird eine Wohnung in einem Gemeinschaftsobjekt neu vermietet oder verkauft, ist ein Energieausweis für das gesamte Gebäude notwendig. Die Kosten werden anteilig auf die Eigentümer umgelegt.

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Wie lange ist ein Energieausweis gültig?

Ein Energieausweis ist 10 Jahre gültig. Wer zwischenzeitlich energetische Verbesserungen seines Gebäudes vornimmt, sollte allerdings vor Ablauf der 10 Jahre einen neuen Energieausweis ausstellen lassen, um die Vorteile gegenüber Kauf- und Mietinteressenten entsprechend nachweisen zu können.

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Für welche Gebäude darf ein bedarfsorientierter Energieausweis ausgestellt werden?

Die Ausstellung eines bedarfsorientierten Energieausweises ist für alle Gebäude zulässig, unabhängig von Größe, Alter und Nutzungsart.

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Für welche Gebäude darf ein verbrauchsorientierter Energieausweis ausgestellt werden?

Im Wesentlichen gilt: Für Wohngebäude mit mindestens fünf Wohneinheiten, für die der Bauantrag nach dem 1.11.1977 gestellt wurde.

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Sieht der Energieausweis für alle Wohnungen eines Gebäudes gleich aus?

Ja, denn der Energieausweis wird immer für das gesamte Gebäude, nicht für einzelne Wohnungen ausgestellt.

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Was ist bei gemischt genutzten Gebäuden zu beachten?

Für Energieausweise bei gemischt genutzten Gebäuden - z.B. mit Gewerbeanteil – enthält die Energieeinsparverordnung besondere Vorgaben. Danach sind – je nach Fallgestaltung – entweder ein gemeinsamer Energieausweis für alle Nutzungen oder zwei getrennte Energieausweise für Wohnungen und die übrigen Nutzungen auszustellen.

Quellenangaben und weitere Informationen gibt es hier.

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